Aufsehen erregender Fund im Nachlass von Hans Meid

Im Nachlass von Hans Meid fanden sich jetzt mehrere Radierplatten des bedeutenden, heute zu Unrecht nahezu vergessenen Grafikers Rudi Lesser (1902–B­erlin­–1988). Lesser war 1928–1931 Meisterschüler von Meid. Auf Empfehlung seines Lehrers wurden mehrere Radierungen des Noch-Studenten Lesser von Max J. Friedländer für das Berliner und von Zoege von Manteuffel für das Dresdener Kupferstichkabinett angekauft. Die durch die Nationalsozialisten erzwungene Emigration 1933 vernichtete alle Zukunftshoffnungen des bereits anerkannten und geschätzten jungen Künstlers. 1946 ging Lesser von Dänemark/Schweden in die USA und lebte bis 1956 in New York, anschließend bis zu seinem Tod in Berlin.

Zur Zeit wird das Werkverzeichnis der Druckgrafik Lessers erarbeitet. Besitzer von druckgrafischen Blättern Rudi Lessers werden freundlich gebeten, sich zu melden bei:

Dr. Volkmar Reichmann

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